Fernwanderweg

Urdonautalsteig

Unterer Burghof 5, 91795 Dollnstein

Auszeichnung:

Qualitätsweg

Langer Qualitätsweg

Schwierigkeit Leicht
Länge 60 km
Aufstieg 1891 m Abstieg 1882 m
Höchster Punkt 531 m Niedrigster Punkt 381 m

Wo im Tertiär die Altmühl in die Urdonau mündete, beginnt heute der 60 Kilometer lange Qualitätsweg Urdonautalsteig. Er führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die von Wäldern und Wacholderheiden sowie schroffen Felsen geprägt ist.

Höhenprofil

Urdonautalsteig
Eigenschaften aussichtsreich, geologische Highlights, botanische Highlights, Etappentour
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Wie ein Krimi liest sich die Entstehungsgeschichte der Landschaft zwischen Altmühl und Donau, die Wanderer auf dem 60 Kilometer langen Urdonautalsteig durchqueren. Über Millionen Jahre bahnten sich hier die „Urdonau“ sowie viele kleinere Flüsse ihren Weg und schufen so ein Mosaik aus sanften Talflanken und schroffen Felsformationen, Wacholderheiden und ursprünglichen Auwäldern.

Die vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg ausgezeichnete Fernwanderroute beginnt im südlichen Naturpark Altmühltal bei Dollnstein. Also genau dort, wo im Tertiär die Altmühl in die Urdonau mündete. Von dort aus führt der Weg auf fünf gemütlichen Etappen durch die Laubwälder des Naturwaldreservats Beixenhart und das berühmte Wellheimer Trockental bis zum Rand des Donaumooses bei Oberhausen und Neuburg an der Donau.

Besonders bei Kletterern beliebt ist der Dohlenfelsen, eine markante Felsformation aus Riffkalken. Der beste Blick auf das breite Tal, den Galgenberg und den Dohlenfelsen bietet sich Wanderern vom Ausichtspunkt an der Kreuzelbergkapelle.

Kurz nach Erreichen der mit 525 Metern höchsten Erhebung bei Gammersfeld, teilt sich Urdonautalsteig in eine Ost- und eine Westroute. Höhepunkt des Weges Richtung Westen ist das Naturschutzgebiet „Weinberghöhlen bei Mauern“ mit seinen wertvollen Kalkmagerrasen. Neben Knochenresten und Spuren von Mammut, Höhlenbär, Wollnashorn und Rentier fand man hier auch die „Rote von Mauern“, eine kleine Venusstatuette aus Kalkstein. Heute bieten die Höhlen Fledermäusen Schutz.

Startpunkt Antoniusweg, 91795 Dollnstein
Anfahrt

Auto: A9 via Nürnberg oder Ingolstadt und/oder B2/B13

ÖPNV: Bahnhof Dollnstein (via Zubringer 700 m) Alternative Startpunkte: Bahnhof Burgheim (via Zubringer 7,1 km), Bahnhof Unterhausen (via Zubringer 1,5 km), Bahnhof Neuburg an der Donau (via Zubringer 3,2 km). Alle Zubringer sind markiert!

Kontakt

Tourismusinformation der Stadt Dollnheim
Unterer Burghof 5
91795 Dollnstein