Fernwanderweg

Försterweg

Länge 66 km
Aufstieg 545 m Abstieg 508 m
Höchster Punkt 186 m Niedrigster Punkt 63 m

Försterei gestern und heute lernen Wanderer auf dem 66 Kilometer langen Försterweg kennen. Er führt auf drei leicht zu laufenden Etappen von Bergwitz nach Doberschütz überquert dabei auch die Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Höhenprofil

Försterweg
Eigenschaften Etappentour, geologische Highlights
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Seinen Namen verdankt der Försterweg der traditionsreichen Forstwirtschaft, welche die Landschaft im Grenzgebiet zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen bis heute nachhaltig beeinflusst hat. Während ihrer 66 Kilometer langen Fußreise durch den Naturpark Dübener Heide bekommen die Wanderer mithin zahlreiche Einblicke in das historische und moderne Arbeitsfeld der Förster und stoßen auf geologische Besonderheiten.

Unter anderem erinnert an der Strecke zwischen Bergwitz und Doberschütz ein alter Meiler an das ausgestorbene Waldgewerbe der Köhlerei. Ein mit Wasser gefülltes Tagebaurestloch, aus dem etwa von 1840 bis 1850 die erste Braunkohle in der Heide gefördert wurde, ist Wilhelmsgrubenquell. Die Eisenhaltige Wasserquelle ist ein beliebter Rastplatz inmitten der ausgedehnten Mischwälder, die sich über die hügelige Landschaft des Endmoränengebietes erstrecken.

Allzu anstrengend ist eine Wanderung auf dem Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“ dennoch nicht. Die drei Etappen, die zwischen 12 und 25 Kilometer lang sind, führen teils durch schattige Wälder, aber auch über lichte Waldwiesen, Heide- und Moorgebiete und sind auch ohne besondere körperliche Anstrengung gut zu bewältigen.

Startpunkt 06773 Bergwitz
Endpunkt 04838 Doberschütz