Eselsburger Tal
Fernwanderweg • Etappentour

Albschäferweg

Mittel

10 Etappen
158 km
3888 m
3888 m

Seinen Namen verdankt der Albschäferweg einer langen Tradition: der Wanderschäferei. Sie begleitet die Wanderer auf ihrem 158 Kilometer langen Weg durch die Heidenheimer Brenzregion und das beschauliche Brenztal beinahe auf Schritt und Tritt.

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Offizieller Inhalt von Deutscher Wanderverband

Etappen

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit

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Etappen
10
Distanz
158 km
Aufstieg
3888 m
Abstieg
3888 m
Höchster Punkt
695 hm
Tiefster Punkt
445 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Besonderheiten der Tour

Aussichtsreich / Geologische Highlights / Reichhaltige Pflanzenwelt / Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Wegebeschaffenheit

42 % Naturnah
18 % Asphalt
40 % Feinschotter
0 % Sonstiges

Wegmarkierung

Beschreibung

Seit Jahrhunderten haben Wanderschäfer mit ihren Herden die Heidenheimer Brenzregion zu dem gemacht, was sie ist. Welche Bedeutung sie gerade für die Landschaftspflege haben, erleben Wanderer auf dem 158 Kilometer langen Albschäferweg sozusagen hautnah. Denn zwischen Giengen, Gerstetten, Heidenheim und Neresheim verläuft die prämierte Route vorbei an zahlreichen Schafhöfen und Wacholderheiden, klaren Karstquellen und Kalkmagerrasenwiesen, auf denen immer wieder großen Herden weiden. Schließlich hat die Wanderschäferei auf der Schwäbischen Alb bis heute Tradition.

Dennoch bietet die Landschaft auf den zehn Etappen, die zwischen neun und 21 Kilometer lang sind, auch jede Menge Abwechslung. So begeistern idyllische Täler wie das Wental oder das Eselsburger Tal mit ihren einmaligen Felsformationen. Urgeschichte live lässt sich in der Meteorkraterregion Steinheim und auf der Gerstetter Alb erleben. Das Steinheimer Becken ist einer der am besten erhaltenen Krater Süddeutschlands.

Zurück in die Eiszeit gelangen die Wanderer im Lonetal. Im UNESCO-Welterbegebiet „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ wird in drei von insgesamt sechs Höhlenfundstätten die Geschichte der Mammutjäger aus dem Lonetal nacherzählt. Nicht schwer sich vorzustellen, wie sie hier vor 40.000 Jahren aus Mammutelfenbein Figuren wie das Mammut und den Löwenmenschen schnitzen und auf ihren Flöten spielten ...

Wer sich mehr Zeit für solche Natur- und Kulturschätze wie auch Kloster Neresheim und Burg Katzenstein nehmen will, folgt am besten den Zeitspuren. Die zehn etwas kürzeren Rundwanderwege eignen sich gut für Tagestouren und bieten die perfekte Möglichkeit, die Natur- und Kulturlandschaft der Heidenheimer Brenzregion und des beschaulichen Brenztals in Ausschnitten zu erkunden.

Zusätzliche Infos unter:

www.albschaeferweg.de

    Planung und Anreise

    Startpunkt

    Spitalkirche, 89537 Giengen

    Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Giengen/Herbrechtingen und weiter auf der B492 Richtung Giengen, anschließend über die L1179 nach Giengen.


    Mit der Brenztalbahn (Deutschen Bahn) Ulm-Aalen bis zum Bahnhof Giengen an der Brenz. 500 m bis zum Start an der Spitalkirche.

    Endpunkt

    Spitalkirche, 89537 Giengen

    Einkehrmöglichkeiten