Ostbayern entdecken

Der erste und älteste Nationalpark, Deutschlands einziger Urwald, zwei Naturparke, ein spannendes Kulturangebot und Wanderparadies Bayerischer Wald. 660 Kilometer über das grüne Dach Europas am Golsteig sowie Genuss in Wald- und Wasserwelten im Oberpfälzer Wald.

Waldgeflüster – unbedingt reinhören!

Aktiv sein, gesund sein, im Wald sein. Besonders intensiv erspürt man Waldluft, Waldwasser, Flora und Fauna im Bayerischen Wald. Warum? Das Grüne Dach Europas, wie der Bayerische Wald zusammen mit dem Böhmerwald auch genannt wird, ist ein großartiges Waldmeer: Man erfährt die Kraft des Waldes mit allen Sinnen, wandert unter den Baumkronen, atmet die harzigen Waldaromen, nimmt ein Waldbad. Hier sind alle Sinne auf Empfang für die großartige Natur des Waldes.

Ob man geführt oder allein unterwegs ist, der Wald lässt sich im Bayerischen Wald hervorragend entdecken. Mächtigen Fichten oder gefallene Baumriesen, sattgrünes Moos oder moorig-karge Waldinseln, die Vielfalt des Waldes ist unermesslich. Viel Platz für jeden, so wie er ihn gerade braucht: Einsame Stellen zum Innehalten, aussichtsreiche Gipfel zum Staunen oder belebte Berghütten für gesellige Pausen.

„Hier hast du Freiheit, hier hast du Natürlichkeit“
Alfred Wolf, pensionierter Polizeihauptkommissar 

Europas grünes Dach

Das gilt auch für den Goldsteig. Der geschichtsträchtige Qualitätswanderweg führt auf Steigen und Pfaden quer durch den Bayerischen Wald. Erdige Luft für die Nase, viel entspannendes Grün für die Augen und Heidelbeeren zum Naschen am Wegesrand. Der Goldsteig ist ein Fest für die Sinne - und das fast endlos, denn er ist auf seiner Hauptroute 660 Kilometer lang, zusammen mit Alternativrouten und Verbindungswegen umfasst das Wegenetz über 2000 Kilometer. Dank einer neuen Parallele in Tschechien ist man hier sogar grenzenlos unterwegs. Auch kulinarisch ist der Bayerische Wald einen Ausflug wert. Hier schöpfen die Köche aus der Fülle der Natur, verbinden heimischen Fisch und Fleisch aus der Region in köstlichen Kompositionen mit Pilzen, Wildkräutern, Gartensalaten und Gemüse der Saison.

"Waldwoge steht hinter Waldwoge bis eine die letzte ist und den Himmel schneidet. Großartig ist es, wenn Wolkenberge an dem Himmel lagern und mit blauen Schattenflecken dieses Waldmeer unterbrechen"
Adalbert Stifter, Schriftsteller, Maler und Pädagoge in der Biedermaierzeit 

Burgen, Bier, Barock

Wanderer und Kulturliebhaber finden im Oberpfälzer Wald ein vielfältiges Angebot. Kirchen, Klöster, Kapellen und ... Vulkankegel. Doch, tatsächlich. Die ursprüngliche Mittelgebirgsregion an der Grenze zwischen Bayern und Tschechien ist aus Feuer geboren. In der Kuppenlandschaft zeugen imposante Basaltfelsen von einer geologisch wilden Zeit, so das entzückende Basaltpferdchen nahe der auf einem mächtigen Granitfelsen thronenden Burgruine Weißenstein oder der kapellengekrönte Parkstein bei Weiden i. d. OPf. In der charmanten Max-Reger-Stadt  beginnt einer von vielen Zugängen zum Goldsteig, entlang der Waldnaab nach Wilchenreuth. Kleine, familiär betriebene Gaststätten verleiten dazu selbst kurze Wege zu einem Tagesausflug zu machen. Zur deftigen Brotzeit gehört natürlich ein frisch gezapfter Zoigl. Das untergärige Bier ist das kulinarische Aushängeschild der Region. War das Essen doch zu schwer, hilft seit Jahrhunderten ein Elixier aus Oberviechtach. Der Magenbitter aus der Heimatstadt des Doktor Eisenbarth hilft seit der Barockzeit den Oberpfälzern bei der Verdauung der heimischen Leckereien.

„Ist man einmal am Goldsteig losgelaufen, dann sollte man sich jede Sekunde bewusst sein, dass man gerade ein weiteres Abenteuer leben und erleben kann und darf.“
Michael Körner, Goldsteig-Wegemanager 

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