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Während unkontrolliertes Abstellen von Fahrzeugen sensible Ökosysteme belastet, zeigen als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ zertifizierte Campingplätze, wie die Verbindung von Wohnmobil und Wanderschuh nachhaltig gelingt. Während der Messe CARAVAN SALON in Düsseldorf informiert der Deutsche Wanderverband über das nachhaltige Zertifikat.

Das sanfte Drehen des Zündschlüssels und der Blick auf wechselnde Landschaften markieren für viele Reisende den Beginn einer Freiheit, die in der Kombination mit dem Wandersport eine neue Dimension erreicht. Caravaning und Wandern entwickeln sich laut aktuellen Markt-Beobachtungen zu den am schnellsten wachsenden Urlaubsformen in Deutschland. Die Sehnsucht nach authentischen Naturerlebnissen und einer bewussten Entschleunigung treibt immer mehr Menschen dazu, ihre Wanderschuhe direkt vor der Tür des eigenen Reisemobils zu schnüren. Doch dieser Trend verlangt nach einer Infrastruktur, die den Schutz der Landschaft mit einem erstklassigen Service vereint. In diesem Kontext gewinnt die Qualitätsinitiative „Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbandes (DWV) an Bedeutung, da sie verlässliche Standards für mobile Gäste schafft und zugleich die ökologische Verantwortung der Reisenden stärkt.


Ein zentrales Element ist die Zertifizierung zum „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“. Die strengen Kriterien dieser Auszeichnung garantieren, dass sich die Betriebe auf die Bedürfnisse von Outdoor-Urlaubenden eingestellt haben. Aktuell tragen bundesweit 16 Plätze diese Auszeichnung. Die Liste setzt sich aus zwölf reinen Campingplätzen und vier weiteren Beherbergungsbetrieben mit Campingmöglichkeiten zusammen, die das qualitative Rückgrat für die perfekte Kombination aus aktiver Erholung und mobilem Komfort bilden. Ein wesentliches Kriterium für diese Zertifizierung ist, dass markierte Wanderwege in einer Entfernung von höchstens zwei Kilometern vom Platz erreichbar sein müssen.

Zertifizierte Campingplätze

Die 16 als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ zertifizierten Campingplätze  bieten geprüften Rundum-Service für Wandernde.

Die geografische Vielfalt dieser zertifizierten Standorte ermöglicht es Reisenden, die unterschiedlichsten Naturräume Deutschlands auf qualitätsgeprüftem Niveau zu erkunden. In Nordrhein-Westfalen etwa finden sich mit dem KNAUS Campingpark Hennesee in Meschede im Sauerland und dem Ferienpark Teutoburger Wald in Barntrup zwei Betriebe, von denen sich waldreiche Mittelgebirgslandschaften perfekt erkunden lassen. Eine innovative Form des naturnahen Übernachtens bieten die Campingpods im Gartenschaupark Rietberg, die ebenfalls als zertifizierte Gastgeber in der Region Teutoburger Wald geführt werden. Aber auch in Niedersachsen gibt es Plätze, die ideal sind als Ausgangspunkte für abwechslungsreiche Wanderungen, etwa der Campingplatz Braunlage im Harz oder der Eichenhof in Hellwege – letzterer ist direkt angebunden an die prämierten Nordpfade im Landkreis Rotenburg (Wümme).

Natur erleben, Freiheit genießen, gemeinsam unterwegs sein: Auf den vom Deutschen Wanderverband zertifizierten Stellplätzen gehen Caravaning und Wandern nachhaltig zusammen. Bildquellen: Messe Düsseldorf/Ralph Binder, Deutscher Wanderverband/Studio Blåfield

Natürlich finden Aktiv-Urlauber*innen auch im Südwesten Deutschlands einen qualitätsgeprüften Campingplatz. In Rheinland-Pfalz etwa zählen der Campingpark Waldwiesen in Birkenfeld sowie der Campingplatz Loreleystadt in St. Goarshausen am romantischen Rhein zu den ausgezeichneten Adressen. Weitere zertifizierte Standorte sind die Plätze Harfenmühle in Mörschied in der Hunsrück-Nahe-Region sowie Clausensee in Waldfischbach-Burgalben in der Südwestpfalz. Die Historische Mühle Vogelsang in Brodenbach an der Mosel ergänzt das Angebot als gastfreundlicher Betrieb mit zusätzlicher Campingmöglichkeit. Auch Baden-Württemberg setzt auf dieses Qualitätsversprechen mit Standorten wie dem Sonnencamping Albstadt auf der Schwäbischen Alb sowie dem Family Resort Kleinenzhof in Bad Wildbad und dem daHeim Indoorcamping in Triberg im Schwarzwald. Zur Liste der exzellenten Gastgeber gehören zudem der Birkholmhof in Bärnau im Oberpfälzer Wald in Bayern, die Thalmühle in Meisdorf in Sachsen-Anhalt (Harz) sowie in Brandenburg CUR Camping in Krangen im Ruppiner Seenland. All diese Orte fungieren als Kompetenzzentren für ihre jeweilige Wanderregion. Die Gäste erhalten dort fundierte Beratungen zu lokalen Routen und können auf passgenaue Tourenvorschläge sowie aktuelles Kartenmaterial und Wetterberichte zugreifen. Zudem zeichnen sich diese Betriebe durch eine spezifische Ausstattung aus zu der unter anderem Trockenräume für nasse Kleidung und Ausrüstung gehören.

Tipps für die Kombination aus Wandern und Caravaning

  • Nutzen Sie gezielt die 16 als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ ausgezeichneten Campingplätze. Sie bieten die beste Infrastruktur und direkte Weganbindungen, denn die Qualitätskriterien verlangen, dass die nächsten Wege nicht weiter als zwei Kilometer entfernt sein dürfen.

  • Starten Sie Ihre Touren auf den offiziell ausgewiesenen Zubringern und verbleiben Sie auf den markierten Wanderwegen, um die umliegenden Naturräume zu schützen.

  • Die zertifizierten Campingplätze halten aktuelles Kartenmaterial, Wetterberichte und ÖPNV-Informationen für die Region bereit – die Wanderführer*innen vor Ort beraten Sie gerne persönlich.

  • Schützen Sie sensible Ökosysteme, indem Sie ausschließlich auf dafür freigegebenen Stell- und Campingplätzen übernachten.

Ein entscheidender Vorteil der zertifizierten Plätze liegt in ihrer Funktion für den Naturschutz und die aktive Besucherlenkung. Da mobiles Reisen oft sensible Ökosysteme berührt, ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Umwelt laut den Verhaltensempfehlungen für nachhaltiges Wandern und Campen essenziell. Zertifizierte Plätze fungieren hierbei als natürliche Ruhepole, die Gäste gezielt auf Qualitätswege leiten, wodurch unkontrolliertes Wildcampen vermieden wird. Dies schützt die Tier- und Pflanzenwelt vor den negativen Folgen menschlicher Störungen. Natürlich sollten Reisende außerdem auf den markierten Wegen bleiben und Hunde an der Leine führen, um die Natur zu schützen.


Um sich umfassend über die Möglichkeiten des nachhaltigen Wanderns und Campings zu informieren, bietet der jährliche CARAVAN SALON in Düsseldorf eine ideale Plattform. Laut der Messe Düsseldorf ist die Weltleitmesse für mobiles Reisen vom 28. August bis zum 6. September 2026 der zentrale Treffpunkt für Hersteller und eine naturbegeisterte Community. Der Deutsche Wanderverband ist dort regelmäßig am eigenen Stand vertreten, um über zertifizierte Regionen sowie wanderfreundliche Unterkünfte zu informieren und den Dialog zwischen Reisenden und Naturschützern aktiv zu fördern. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Konferenzprogramm Destination Zukunft, das Fachleute aus der Tourismusbranche vernetzt und die nachhaltige Weiterentwicklung des Sektors durch innovative Konzepte vorantreibt.

Der Deutsche Wanderverband auf dem CARAVAN SALON
Caravaning für die ganze Familie

Der Deutsche Wanderverband auf dem CARAVAN SALON

Caravaning für die ganze Familie

Der CARAVAN SALON in Düsseldorf gilt als die internationale Leitmesse für Caravaning und Camping. Als Mitgestalter des naturnahen Tourismus ist der Deutsche Wanderverband (DWV) auf der Messe vertreten, um die Schnittpunkte zwischen mobilem Reisen und nachhaltigem Wandern aufzuzeigen. Im Fokus stehen dabei die Beratung zu zertifizierten Regionen, Qualitätswegen sowie die Vorstellung wanderfreundlicher Unterkünfte und Campingplätze.

 

Messe-Informationen und Kontakt: www.caravan-salon.de
Deutscher Wanderverband: www.wanderverband.de  E-Mail: info@wanderverband.de

Fest steht: Die Kombination aus Wandern und Caravaning ist weit mehr als ein kurzfristiger Trend. Sie ist Ausdruck einer modernen Lebensform, die individuelle Freiheit mit der Verantwortung gegenüber der Umwelt harmonisch vereinen kann. Die 16 zertifizierten „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ bilden hierfür das qualitative Fundament und zeigen, wie ein intensives Naturerlebnis mit professionellem Service gelingt. Durch die bewusste Wahl dieser geprüften Standorte unterstützen Aktiv-Reisende den Erhalt der Infrastruktur und tragen dazu bei, dass Deutschlands Landschaften auch für künftige Generationen in ihrer vollen Schönheit erlebbar bleiben.