Naturschutzgebiet Mittagsfels

Niederalben

In dem 21 ha großen Naturschutzgebiet Mittagsfels kommen zahlreiche  wärme- und trockenheitsliebende  Tier- und Pflanzenarten  vor.  336 verschiedene Gefäßpflanzen davon stehen 14 auf der roten Liste der in RP gefährdeten Farn- und Blühpflanzen, wachsen hier.

Die Felsformationen des Mittagsfels bestehen aus intermediären permischen Vulkanitgestein (Andesit). Der Mittagsfels bildet nach Süden den letzten Ausläufer dieser vulkanischen Gesteine.
Die Felsenformationen im Südwesten beherbergen boreomontane Florelemente wie z.B. Das Alpen-Hellerkraut. Die Felsenareale im Osten des Mittagsfels beherbergen typische wärme liebenden Pflanzenarten auf. (wie z.B. die Goldaster).
Die sicher auffälligste Pflanzenart ist die gewöhnliche Küchenschelle, die im Frühjahr violett erblüht. Besonders in den steilen Felsenbereichen kommen größere Bestände vor. Ebenso kann man den Felsen-Gelbstern,  sowie die Heide-Ehrenpreis , die bevorzugt auf flachgründigen Felsstandorten wachsen, finden.

Häufig anzutreffen sind verschiedene Arten von Gehölzen, die an offenen Felspartien wachsen, wie z.B. die Felsenbirne, die Gemeine Zwergmispel, die Weichselkirsche, den Felsahorn aber auch die Filzbrombeere.
Felswände und Felskuppen werden von zahlreichen verschiedenfarbigen Flechten- und Moosarten  bedeckt. An geschützten Steilflächen wachsen zudem der schwarze Streifenfarn aber auch der nordische Streifenfarn.

Trocken und Halbtrockenrasen beheimaten eine Vielzahl artenreicher Tierarten. Außer den 74 verschiedenen Tagfalter- und 425 verschiedenen Nachtfalterarten, 16 verschiedene Heuschreckenarten aber auch begegnet man  Wildbienen, Heuschrecken oder auch Zikaden.


Der Segelfalter ist wohl eine bekannte Tagfalterart, den man im Gipfelbereich findet. Aber auch der Schwalbenschwanz, der rote Scheckenfalter oder auch der Hainveilchen-Perlmuttfalter sind hier zu finden.
Den kräftigen, schrillen Ruf der Steppensattelschrecke kann man im Spätsommer weithin hören. Außerdem begenet man an vegetationlosene Stellen in Bodennähe auch der Blauflügigen Ödlandschrecke.


Entfernung zum Weg: 0 km

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