Wanderweg

Wanderweg Hünenteich

Bei der Marktkirche 9, 99947 Bad Langensalza

Auszeichnung:

Qualitätsweg

Kurzer Qualitätsweg naturvergnügen

Länge 5.2 km Dauer 01:30 h
Aufstieg 117 m Abstieg 117 m
Höchster Punkt 349 m Niedrigster Punkt 256 m

Auf dem Wanderweg Hünenteich erlebt der Wanderer die vielfältigen Facetten des Nationalparks - ein wahres Lebensraummosaik und seit 2011 UNESCO-Weltnaturerbestätte. Ab dem Parkplatz Fuchsfarm durchschreitet man zunächst eine alte Streuobstwiese, kommt vorbei an der sogenannten „Fuchsfarm” und folgt weiter der „Triftchaussee“ bis der Weg rechts auf den Gotternschen Weg mündet.

Höhenprofil

Wanderweg Hünenteich
Eigenschaften aussichtsreich, geologische Highlights, botanische Highlights, Rundtour
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Im Mai lockt ein weißes Blütenmeer aus Bärlauch tiefer in den Wald hinein. Breit und tief durchzieht ein Erosionsgraben den Wald. Der Weg führt vorbei an einer Rotbuche, die rundum in verschiedenen Etagen mit Zunderschwamm bewachsen ist. Er schlängelt sich weiter durch den Wald, abseits des Weges flankiert von liegendem und stehendem Totholz. Kleine Brücken führen über einen nur zeitweise wasserführenden Bachlauf, einen ehemaligen Hohlweg und über den schon erwähnten Erosionsgraben.

Aus dem Wald heraus gekommen, blickt der Wanderer über eine ehemalige Schießbahn. Im Sommer kann man hier neben rosa Tausendgüldenkraut auch die rosa-weiß gefleckten Blüten des Fuchsschen Knabenkrautes finden. Es lohnt ein Abstecher zur Umweltbildungsstation und zum Spielplatz Wildkatzenkinderwald. Nun tritt der Wanderer wieder in den Wald. Der Weg schlängelt sich vorbei am „Kellerloch”, einer Erdfallsenke, zu den sich noch deutlich abzeichnenden Wällen der Hünenburg. Von den vorzeitlichen Bewohnern der Hünenburg berichten viele Sagen.

Zwischen Baumstämmen schimmert das Wasser des Hünenteiches hindurch. Der Hünenteich, ein angestauter Erdfall, ist im gewässerarmen Hainich eine Seltenheit und wichtiger Lebensraum. Im Frühsommer können die prächtigen hellgelben Blüten der Wasser-Schwertlilie bewundert werden. Der Weg windet sich weiter bis zu einem Erlenbruch. Erlenbrüche werden im Volksglauben oft als unheimliche Orte beschrieben. Bei nebeligem, regnerischem Wetter kann man die Verwandlung der Erlen zu schaurigen Waldwesen nachvollziehen. Nach ca. 500 Metern kommt man über Triftchaussee und Streuobstwiese zurück zum Parkplatz.

Startpunkt Triftchaussee, 99947 Mülverstedt
Endpunkt Triftchaussee, 99947 Mülverstedt
Anfahrt

Auto:
Ab Bad Langensalza auf L1042 in Richtung Zimmern, Weberstedt, Mülverstedt. An Ortsausfahrt Mülverstedt in Richtung Flarchheim dann nach links abbiegen zum Wanderparkplatz „Fuchsfarm“. Der Wanderweg kann auch vom Parkplatz Zollgarten (bei Kammerforst) und Parkplatz Rüspelsweg (bei Flarchheim) aus erreicht werden. Auf braune Hinweisschilder achten!

ÖPNV:
Von Bad Langensalza aus (Friedhof, Gymnasium, Busbahnhof) mit der Linie 733 nach Mülverstedt. Fußweg von Mülverstedt zum Wanderparkplatz Fuchsfarm ca. 35 min, in westlicher Richtung aus dem Dorf heraus.

Kontakt

Nationalparkverwaltung Hainich
Bei der Marktkirche 9
99947 Bad Langensalza