Ausblick Nurtschweg
Fernwanderweg • Etappentour

Nurtschweg

mittelschwere Tour
7 Etappen
133 km
3694 m
3763 m

Auf den Spuren früherer Grenzgänger erkunden Wanderer auf dem Nurtschweg den Oberpfälzer Wald zwischen Bayern und Böhmen. Neben nahezu unberührter Natur bietet die 133 Kilometer lange Qualitäts-Route auch zahlreiche kulturelle Besonderheiten.

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Offizieller Inhalt von Deutscher Wanderverband
Langer Qualitätsweg

Langer Qualitätsweg

Zertifiziert seit: 31.12.2019

Ein langer „Qualitätsweg Wanderbares Deutschlands" erfüllt deutschlandweite und transparente Standards für besonders attraktive Wanderwege und verpflichtet sich, Naturschutzbelange sowie die Sicherung der Wegepflege und der Markierungsqualität zu gewährleisten. Er wird von regionalen Experten erfasst und betreut und durchläuft alle 3 Jahre einen Prüfprozess durch den Deutschen Wanderverband. Mehr Infos: https://www.wanderbares-deutschland.de/service/qualitaetsinitiativen/qualitaetswege

Wegmarkierung

Wegbeschaffenheit

Wegbeschreibung

Auf dem Nurtschweg im Oberpfälzer Wald ist der Weg das Ziel. Er verläuft auf bayerischer Seite entlang der tschechischen Grenze und bietet auf einer Länge von 133 Kilometern zahlreiche landschaftliche und kulturelle Besonderheiten, für die sich Wanderer unbedingt Zeit nehmen sollten. Die sieben Etappen sind deshalb mit 17 bis 21 Kilometern durchaus moderat gehalten.

Startpunkt dieses zertifizierten Teilabschnitts des Europäischen Fernwanderweges E6 (Ostsee-Adria) ist die Wallfahrtskirche Kappl bei Waldsassen, deren einzigartige Architektur mit je drei symmetrisch angeordneten Hauptaltären, Kapellen, Rotunden und Rundtürmen gleich das erste kulturelle Highlight der Tor darstellt. Von hier aus erschließt der Weg den Grenzkamm des Oberpfälzer Waldes, das Grüne Dach Europas. Von Aussichtspunkten wie der Burgruine Schellenberg oder dem Böhmerwaldturm liegt Wanderern das Waldmeer bis nach Böhmen und in die Oberpfalz also sozusagen zu Füßen. Durchquert wird das Naturparkgebiet aber regelmäßig auch von sanften Tälern mit klaren und oft dunklen Bächen.

Zum Verweilen bieten sich unterwegs grenznahe Ortschaften und historische Ort an. So liegt beispielsweise das Knopfstädtchen Bärnau direkt am Weg, wo außerdem ein Geschichtspark zum Ausflug ins Mittelalter einlädt. Die Grenzmärkte Waidhaus markieren das Tor zum Osten, und Eslarn wartet mit einer langen Zoigltradition (auch Zeugl oder Kommunbier genannt) auf. Zur inneren Einkehr besuchen Wanderer die Wallfahrtskirchlein auf dem Ulrichsberg und in Stadlern, bevor die abwechslungsreiche Wanderung in der Trenckstadt Waldmünchen endet.

Benannt ist der Nurtschweg übrigens nach dem Weidener Postbeamten Johann Baptist Nurtsch (geboren 1872). Der Naturliebhaber und Heimatkundler machte die uraIten und versteckten Wege von Paschern, Kriegsvolk, Händlern und Pilgern wieder lebendig und mit gelb-rot-gelben Markierungen wegsam.

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit

  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D
Etappen
7
Distanz
133 km
Aufstieg
3694 m
Abstieg
3763 m
Höchster Punkt
895 hm
Tiefster Punkt
472 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Besonderheiten der Tour

Aussichtsreich / Geologische Highlights / Reichhaltige Pflanzenwelt / Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Planung und Anreise

Startpunkt

95698 Kappl bei Waldsassen

Auto: Parkplatz an der Kappel, Stadt Waldsassen

ÖPNV: Von Bahnhof Schirnding mit Bus 6 nach Münchenreuth bei Waldsassen, dann Fußweg zu Kuppl 1000 m.

Endpunkt

Stadtpark, 93449 Waldmünchen

Einkehrmöglichkeiten

Ansprechpartner

von Deutscher Wanderverband
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