Ausblick vom Kellerwaldsteig
Fernwanderweg • Etappentour

Kellerwaldsteig

schwere Tour
12 Etappen
158 km
5882 m
5882 m

Sämtliche Naturschönheiten des Naturparks Kellerwald-Edersee verbindet der 158 Kilometer lange Kellerwaldsteig. Auf zwölf Etappen geht es mal durch urige Krüppelwälder, mal durch Wiesenflure und Felder bis hoch zum Kellerwaldturm.

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Offizieller Inhalt von Deutscher Wanderverband
Langer Qualitätsweg

Langer Qualitätsweg

Zertifiziert seit: 31.8.2018

Ein langer „Qualitätsweg Wanderbares Deutschlands" erfüllt deutschlandweite und transparente Standards für besonders attraktive Wanderwege und verpflichtet sich, Naturschutzbelange sowie die Sicherung der Wegepflege und der Markierungsqualität zu gewährleisten. Er wird von regionalen Experten erfasst und betreut und durchläuft alle 3 Jahre einen Prüfprozess durch den Deutschen Wanderverband. Mehr Infos: https://www.wanderbares-deutschland.de/service/qualitaetsinitiativen/qualitaetswege

Wegmarkierung

Wegbeschaffenheit

Wegbeschreibung

Der steilste Anstieg des Kellerwaldsteiges beginnt, natürlich, im Keller. Genauer: im Hohen Keller. Denn über den Kamm dieses östlichsten Ausläufers des Rheinischen Schiefergebirges führt der Weg hinauf auf den 700 Meter hohen Wüstegarten, den höchsten Berg der Region rund um den Edersee in Hessen. Es ist mithin die anstrengendste Etappe des insgesamt 158 Kilometer langen, zertifizierten Rundwegs durch den Naturpark Kellerwald-Edersee.

Los geht die Wanderung in Frankenau, von wo aus sich der Weg vorbei an historischen Mühlen zunächst durch das Lengel- und Orketal schlängelt. Von Fürstenberg genießen die Wanderer in Richtung Südosten dann einen schönen Blick über den gesamten Nationalpark, bevor sie weiter zum Edersee wandern, dessen Steilhänge am Nordufer besonders beeindruckend sind.

Bevor mit dem Schloss Waldeck das Wahrzeichen der Region erreicht ist, verläuft der Kletterwaldsteig teilweise auf dem Knorreichenstieg, dem Jahrhunderte alte Bäume seinen Namen gaben. Bekannt für seine heilsamen Mineralquellen ist Bad Wildungen. Hier sollten Wanderer sich ruhig einen Schluck gönnen, nachdem sie das Eder- und Wesetal passiert haben. Auch das Bergwerk im Dorf Bergfreiheit lohnt einen Besuch.

Ein weiterer Kurort liegt mit Bad Zwesten direkt am Kellwerwaldsteig. Hier nun beginnt der lange Anstieg auf den Hohen Keller. Ziel ist der Wüstegarten, der mit 700 Metern höchste Berg des Naturparks. Vom dortigen Aussichtsturm bieten sich noch einmal tolle Ausblicke weit über die Region hinaus, bevor es durch tiefe und einsame Wälder zurück nach Frankenau geht. Dabei folgen die Wanderer übrigens auch den Spuren eines berühmten Malers. Teile des Weges sind nach Johann Heinrich Wilhelm Tischbein bennant, dessen berühmtes Goethe-Porträt wohl jeder kennt.

Alternativrouten zwischen Hüddingen und Frankenau, durch den Nationalpark zwischen Frankenau und Herzhausen sowie zwischen Schmittlotheim und Asel-Süd ermöglichen die Unterteilung in eine Nord-, Süd- und Westschleife.

Zusätzliches Info unter:

www.kellerwaldsteig.de

    Details der Tour

    Empfohlene Jahreszeit

    • J
    • F
    • M
    • A
    • M
    • J
    • J
    • A
    • S
    • O
    • N
    • D
    Etappen
    12
    Distanz
    158 km
    Aufstieg
    5882 m
    Abstieg
    5882 m
    Höchster Punkt
    675 hm
    Tiefster Punkt
    204 hm
    Kondition
    Technik
    Landschaft
    Erlebnis

    Besonderheiten der Tour

    Aussichtsreich / Geologische Highlights / Reichhaltige Pflanzenwelt / Kulturelle Sehenswürdigkeiten

    Planung und Anreise

    Startpunkt

    Waldecker Straße 3, 35110 Frankenau

    Auto: Von Norden und Nordwesten über B252 bis Schmittlotheim, dann auf L3085 bis Frankenau. Von Süden und Südwesten über B252 und B253 bis Frankenberg, dann B253 bis Geismar, dann L 3332 bis Frankenau. Von Südost und Ost über B3, B485 auf B253 bis Löhlbach, dann auf L3085 bis Frankenau.

    ÖPNV: Bahnhof Frankenberg/Eder, Bahnhof Korbach, Bahnhof Bad Wildungen, Bahnhof Wabern. Ab dort jeweils Busverbindungen mit NVV (www.nvv.de) nach Frankenau.

    Endpunkt

    35110 Frankenau

    Einkehrmöglichkeiten

    von Deutscher Wanderverband
    Claudia Bertram · Alle Rechte vorbehalten