Holzlandweg
Schwer
Der abwechslungsreiche "Holzlandweg" lässt sich am besten als mehrtägige Etappenwanderung erkunden. Fast 37 Kilometer lang führt der Rundweg durch dichte Wälder, vorbei an bizarren Felsformationen und entlang sprudelnder Bachläufe. Malerische Orte auf dem Wanderweg bieten zahlreiche Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Botanische Highlights / Kulturelle Highlights / Faunistische Highlights
Wegebeschaffenheit
Wer landschaftliche Abwechslung mit prächtigen Wäldern, romantischen Bachtälern und spannenden Pfaden sucht, ist mit einer Wanderung auf dem Holzlandweg ganz bestimmt nicht auf dem sprichwörtlichen Holzweg. Darüber hinaus sind die oftmals geradezu mystisch anmutenden Felsformationen eine besondere Attraktion. Beim stillen Betrachten der Felsgebilde gibt es so manche Fantasiefiguren zu entdecken. Wegbeschreibung.
Direkt am Bahnhof von Waldfischbach-Burgalben startet der rund 37 km lange Holzlandweg. Wir folgen der durchgängig einheitlichen Markierung mit dem roten H auf weißem Spiegel zunächst durch das Ortszentrum und weiter hinauf zum Sportplatz.
Kurz nach Eintritt in den Wald passieren wir eine Felsformation, den Galgenfelsen. Wir tauchen immer tiefer in den herrlichen Mischwald ein und wandern auf weichem Waldboden vorbei am Gerstenfels. Weiter gehts ins romantische Schwarzbachtal. Hier treffen wir auf die Heidelsburg, eine der ältesten Bergbefestigungsanlagen der Pfalz aus römisch-keltischer Zeit - ein Ort mit mystischem Reiz.
Nun macht der Holzlandweg eine weite Schlaufe, bevor wir eine außerordentlich schöne und wildromantische Wegstrecke kennen lernen. Schilder wiesen bereits auf den anspruchsvollen Seelenfelsenpfad hin. Wir steigen auf den Pfad ein und entlang eines rund 600 m langen Felsbandes schreiten wir über Felsbrocken und Baumwurzeln. Dieses fabelhafte Wandererlebnis ist die pure Freude!
Der Holzlandweg macht am Ende der Felsen einen Knick nach links. Über den Gipfel des 426 m hohen Dinkelsberges wandern wir weiter durch den Wald ins Dorf Heltersberg.
Vom Ortsrand führt uns der Weg steil bergab, wir gehen wei-ter entlang des Haseltalbachs ins Tal der der Hirschalbe. Die saftig grünen und ruhigen Wiesentäler mit den mäandernden Bächen sind immer wieder aufs Neue erholsam und entspannend und so machen wir hier öfter eine Pause. Herrlich ist die Wanderung zwischen Waldrand und Wiesengrund, bevor uns eine längere Steigung wieder durch den Wald hinauf in das Dorf Schmalenberg bringt. Auffällig sind hier die zwei architektonisch sehr gegensätzlichen Wassertürme und der alte Backofen, der zum jählich stattfindenen Quackfest an Pfingsten und an manchem anderen Fest immer noch genutzt wird.
Nach dem Durchqueren des Ortes geht es stetig bergab. Wir folgen dem munter plätschernden Bach auf naturbelassenen Pfaden und wandern in einem Bogen um den mächtigen Grauhansenfelsen herum. Der Felsen befindet sich in einer kleinen Waldlichtung und die gesamte Umgebung übt einen zauberhaften Reiz auf seine Besucher aus. Wir wandern weiter und der Holzlandweg führt uns an den Ortsrand von Geiselberg. Hier folgen wir der Lindenstraße und erreichen schon bald die aussichtsreiche Höhen, wie den Aussichtspunkt "Auf dem Ebig".
Wiesen und Feldern begleiten uns auf dem weiteren Weg. Wir wandern durch Steinalben und betreten ein großes Waldgebiet mit angenehm zu laufenden Waldwegen. Sanft geht es den Berghang hinunter und wir sehen schon bald die ersten Gebäude von Waldfischbach-Burgalben. Zum Bahnhof ist es nicht mehr weit und wir verabschieden uns von dieser großartigen Wanderung.
Autorentipp
Einkehren:
Waldfischbach-Burgalben: Ristorante Da Memo am Bahnhof oder Restaurant "Zum Schwan" in der Hauptstr. 119.
Heltersberg: Naturfreundehaus Heltersberg
Schmalenberg: Restaurant "Zur Linde"
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung, Sonnen- und Regenschutz, ausreichender Vorrat an Essen und Trinken, da nicht überall Einkehr- oder Einkaufsmöglichkeiten vorhanden oder geöffnet sind.
Auch wenn die Wege durchgehend gut mit dem roten H auf weißem Spiegel markiert sind, empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte mitzuführen.
Sicherheitshinweise
Der Pfad an den Seelenfelsen erfordert Trittsicherheit.