Kanonenbahn

Beschreibung


Wegbeschreibung

Aufwendig gestaltete Themen- und Hinweistafeln führen den Wanderer sicher durch das imposante Moseltal und informieren über vielfältige Aspekte der Eisenbahngeschichte. Eine der schönsten Eisenbahnlandschaften ist so hautnah zu erleben.
Restaurants und Weinlokale entlang des Kulturweges sorgen für das leibliche Wohl.

Am Umweltbahnhof in Bullay beginnt die Wanderung zu den Zeugen der „Kanonenbahn“. Schon nach wenigen Schritten wird die erste deutsche Doppelbrücke für Fahrzeuge und Bahn überquert. Es folgt eine langgezogene bewaldete Hangquerung über die Mosel bis zum ehemaligen Augustinerstift Marienburg. Hier haben wir einen wunderschöner Blick ins Moseltal mit dem Winzerort Pünderich und dem fast 800 m langen Hangviadukt.

Die Route folgt hoch über dem Moseltal für ein Stück dem Bergrücken zum (derzeit geschlossenen) Prinzenkopf-Aussichtsturm. Auch von der Aussichtsplattform genießen wir einen grandiosen Blick auf die große Moselschleife.
Weiter wandern wir durch Waldzonen bis zum Platz „Drei Eichen“. Hier kann man sich in der saisonal bewirtschafteten Schutzhütte, mit sensationellem Blick auf das Hangviadukt, stärken.

Über den „Roten Pfad“ geht es links abwärts, zum Prinzenkopf-Tunnel, unter dem Viadukt hindurch, am Hangviadukt entlang nach Reil. Hier kann man entweder in den Zug steigen, um die Wanderung standesgemäß mit der Bahn zu beenden oder mit dem Schiff die Zeller Moselschleife umfahren.

Wer noch nicht müde ist, wandert zum kleinen Reiler Viadukt, überquert die Moselbrücke und wandert an der Mosel entlang zum Weinort Pünderich mit seinen beeindruckenden Fachwerkbauten und weiter nach Briedel. Die Weinbaugemeinde wird vom Eulenturm, dem Hauptturm der ehemaligen Ringmauer geprägt. Von hier gelangen wir in die Schwarze Katz Stadt Zell. Von der Reiler Brücke bis hierhin können wir die noch teilweise erhaltenen ehemaligen Bahnhofsgebäude entlang der Moselbahn-Strecke (Saufbähnchen) bewundern.

In Zell sollte man unbedingt ein Glas Wein der berühmten Zeller schwarze Katz probieren und das Wein- und Heimatmuseum besuchen. Weiter gelangen wir vorbei am Zeller Bahnhof über Zell-Merl zum Ausgangspunkt, dem Umweltbahnhof Bullay.


Begehbarkeit

Ganzjährig begehbar.


Tourmarkierung

Logo Kanonenbahn.

Start & Ziel

Beeindruckende Eisenbahnarchitektur - Tunnel, Viadukte, Brücken und Bahnhöfe - eingebettet in die WeinKulturLandschaft Mosel, beleuchtet der Erlebniswanderweg. Die fantastischen Panoramablicke von der Marienburg und dem Prinzenkopf lassen die Eisenbahnlandschaft wie ein „Märklin-Spielzeugland“ erscheinen.


Startpunkt

Umweltbahnhof, 56859 Bullay


Bundesland

Rheinland-Pfalz


Region

Moselland


Verkehrsanbindung Start

Auto:
Ein großer Parkplatz steht direkt am Bahnhof zur Verfügung
und die Tour startet am Bahnhofsgebäude mit der ersten Hinweistafel.

Bahn/ÖPNV:
Bahnhof und Bushaltestelle direkt am Startpunkt gelegen

 

Anforderungen

Länge: 23 km

Dauer der Tour: 7 Std

Dauer der Tour (zügig): 6 Std

Tiefster Punkt: 100 m

Höchster Punkt: 250 m

Höhenmeter bergab: 1400 m

Höhenmeter bergauf: 965 m


Routencharakter

kulturerlebnis, naturvergnügen


Anforderungen

 NieSeltenHäufigDurchgehend
Anforderung SteilheitX
Anforderung TrittsicherheitX
Anforderung SchwindelfreiheitX

Unterwegs


Sehenswert Unterwegs

Altes Fährhaus, Pünderich

Das Fährhaus von 1621 ist mit reichem Schnitzwerk am Giebel und um die Prachtfenster versehen. Die Masken-Geister unter den Fenster-Konsolen und das unter der Giebelspitze hockende "Giebelmännchen" sollen alles Böse vom Haus abwehren. Links neben dem Haus befinden sich Teile der alten Ringmauer von Pünderich.

Bahnhof Merl

Der Bahnhof Merl zeigt eine architektonische Besonderheit: der ehemalige Westturm der 1471 errichteten Stadtmauer blieb von den Zerstörungen im Jahre 1689 verschont. Er diente fortan als Eisbrecher. Weil er jedoch dem Bau der Kleinbahn im Wege stand, wurde er an seinem ursprünglichen Standort abgerissen und fast originalgetreu in das zweigeschossige Bahnhofsgebäude integriert.

Bahnhof Zell (Mosel)

Als damalige Kreisstadt erhielt Zell einen repräsentativeren Bahnhof als die übrigen Orte. Er hatte von Anfang an eine Gaststätte; der Turm mit dem Zwiebeldach und der aufragende Mittelbau dienten dem Bahnhofsvorsteher als Wohnung.

Burg Arras – 1000 Jahre alte

Die auf einer Bergkuppe im frühen Mittelalter errichtete Burg war zu gleichen Teilen Eigentum des Kaisers und des Erzbischofs von Trier. Mit der Zerstörung durch die Franzosen im Pfälzischen Erbfolgekrieg teilte Burg Arras das Schicksal aller rheinisch-mosellanischen Burganlagen und wurde zerstört. Das vor mehr als 100 Jahren als Herrensitz wiedererrichtete Bauwerk ist heute ein neuzeitliches individuell eingerichtetes Hotel mit persönlicher Atmosphäre - abgeschirmt vom Straßenlärm. Eine täglich durchgehend geöffnete Restauration ist angeschlossen. Der Besuch des Burgmuseums mit ausgesuchten einheimischen Kulturgut, der Turmbesichtigung sowie des noch originalen Burgverlieses vermittelt ein nicht alltägliches Erlebnis. Für Hochzeiten, Feierlichkeiten, Empfänge oder Rittermahle bieten sich der Rittersaal, das Porzellanzimmer, der Innenhof oder das Burgrestaurant an. Der Burggarten bietet eine schöne Aussicht in die umgebenden Täler. Außerdem wird von der Familie in den Burggebäuden ein Laser-Institut zur medizinisch-kosmetischen Hautbehandlung, dermatologischen Korrekturen und Permanent Make-up unter Leitung einer Fachärztin betrieben. Burg Arras, 56859 Alf, Tel.: 06542-22275, Fax: 06542-2595, Laserinstitut, Tel.: 06542-900080, Fax: 06542-900081

Der Reilerhalstunnel Länge : 503 Meter

Mit der Einfahrt in den Tunnel verlässt die Kanonenbahn die Mosel; das andere Tunnelportal liegt am Ende des Höllentals. Die Bahnlinie durchquert die Eifel und erreicht erst wieder kurz vor Trier bei Schweich die Mosel.

Doppelstöckige Brücke in Bullay

erste Doppelbrücke (1877) in Deutschland für Fahrzeuge und Bahn. Sie ist eine kastenförmige Stahlgitterkonstruktion mit einem Gesamtgewicht von 1401,4 Tonnen.

Eisenbahn-Hangviadukt Pünderich

Das bedeutendste Bauwerk auf der Moselstrecke ist der längste deutsche Eisenbahn-Hangviadukt (1880) bei Pünderich, der quer durch die Weinberge verläuft und den Prinzenkopf- mit dem Reiler-Hals-Tunnel verbindet. Der Viadukt hat eine Länge von 786 Meter, besitzt 92 gewölbte Öffnungen von 7,20 m Lichtweite und beschreibt bei einer Steigung von 1:100 eine Kurve von 700 Metern Radius.

Eulenturm, Briedel

Briedel wurde im Mittelalter durch eine Ringmauer befestigt. Diese Mauer verlief zwischen der Himmeroder Straße, dem Wallgraben, der Bergstrasse sowie der Sündstrasse. Die Reste der alten Ringmauer kann man heute noch gut erhalten im Kordel sowie neben den Häusern des ehemaligen Sägewerkes betrachten. Jede Ringmauer hatte einen oder mehrere Wachtürme. In Briedel nennt man den noch erhaltenen Wachturm „Eulenturm“, was darauf zurück zu führen ist, dass früher Eulen in der eingestürzten Turmruine lebten. Der Eulenturm stand so günstig am Hang, dass man von ihm aus, die nähere Umgebung beobachten konnte. Ein Nachtwächter ging auch regelmäßig an der Mauer entlang und durch das Dorf. Er sah nach Feuer, Feinden, Dieben und sonstigen Gefahren, warnte die Bevölkerung und rief in den Gassen die Stunden aus. Der letzte Nachtwächter in Briedel hieß Josef Arenhardt. Er verrichtete dort bis 1880 seinen Dienst. Danach wurden die Eingänge zum Tor zugemauert und der Turm verfiel. Heute ist der Eulenturm ein beliebtes Ausflugsziel und ein Denkmal längst vergangener Ortsgeschichte.

Marienburg

Die Lage der Marienburg ist einzigartig, denn sie befindet sich hoch oben auf dem Bergrücken, einer von der Mosel umflossenen Halbinsel, auf einem schmalen Grat, an dem sich die Moselschleife des Zeller Hamm auf weniger als 300 m verengt. Von hier aus bietet sich dem Besucher ein phantastischer Ausblick auf die romantischen Weinorte des Zeller Landes (Alf, Neef, Bullay, Zell-Merl, Briedel, Pünderich, St. Aldegund) und die imposante, fast 14 km lange Moselschleife. Dort, wo heute die Marienburg steht, befand sich bereits vor mehr als 1000 Jahren eine Burg. 1146 wurde an der gleichen Stelle ein Augustinerinnenkloster gegründet.

Prinzenkopf-Aussichtsplattform

Der Aussichtsturm "Prinzenkopf" (ca. 10 Gehminuten von der Marienburg entfernt) gilt als einer der schönsten Aussichtspunkte an der Mosel. Prinz Friedrich-Wilhelm von Preußen wanderte 1818 zu dem aufragenden Felskopf und lobte die einzigartige Aussicht. 1888 erbaute die Ortsgruppe Alf des Eifelvereins einen Holzturm. 1899 errichtete der neugegründete Turmbauverein einen Steinturm mit verglaster Aussichtskanzel. 1945 sprengten die amerikanischen Truppen diesen Turm. Seit 1980 befindet sich an dieser Stelle wieder ein hölzerner Turm, der zur Zeit leider nicht begehbar ist

Prinzenkopftunnel: Länge: 458 m


Einkehrmöglichkeiten

Bullay
Hotel Moselperle
Königswiese 4
56859 Bullay
Tel: 0 65 42 / 9 36 40
info@hotel-moselperle-bullay.de
Einkehr und Übernachtung

Gästehaus Ulla Budinger
Lindenplatz 6
56859 Bullay
Tel: 0 65 42 / 23 55
info@Ferienhaus-Budinger.de
Nur Übernachtung

Pünderich
Hotel-Weinhaus Lenz
Hauptstaße 31
56862 Pünderich
Tel: 0 65 42 / 23 50
hotelweinhauslenz@web.de
Einkehr und Übernachtung

Weinhaus Lütz
Hauptstraße 50
56862 Pünderich
Tel: 0 65 42 / 27 69
info@pension-luetz.de
Einkehr und Übernachtung


Briedel
Zum musikalischen Wirt
Hauptstraße 97
56867 Briedel
Tel: 0 65 42 / 45 89
scheid-briedel@t-online.de
Einkehr und Übernachtung

Weingut-Pension Gibbert-Pohl
Moselstraße 4
56867 Briedel
Tel: 0 65 42 / 4 12 70
info@gibbert-pohl.de
Nur Übernachtung


Zell (Mosel)

Hotel „Zur Post“
Schlossstraße 19-25
56856 Zell (Mosel)
Tel: 0 65 42 / 42 17
HotelzurPost.Zell-Mosel@t-online.de
Einkehr und Übernachtung

Zum alten Bahnhof
Am Bahnhof
56856 Zell (Mosel)
Tel: 0 65 42 / 56 34
sonnenhof@weingut-lehmen.de
Nur Einkehr

Ferienweingut Hallenbach
Brandenburg 20
56856 Zell (Mosel)
Tel: 0 65 42 / 4 15 21
weingut@hallenbach.de
Nur Übernachtung

Alf           
Flair-Hotel Bömer’s „Mosellandhotel“
Ferdinand-Remy-Straße 27
56859 Alf
Tel: 0 65 42 / 23 10
info@boemershotel.de
Einkehr und Übernachtung

Service


Autor

Zeller Land Tourismus GmbH

Telefon: 06542-9622-0


Kontakt


Ansprechpartner

Verbandsgemeindeverwaltung Zell (Mosel)

Heike Müller
Corray 1
56856 Zell (Mosel)
Telefon: 06542-701-60



Zeller Land Tourismus GmbH

Balduinstraße 44
56856 Zell (Mosel)
Telefon: 06542-9622-0
Telefax: 06542-9622-29



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