Mit dem Sonderprogramm „Kommunale Trinkbrunnen“ unterstützt der Freistaat Bayern Kommunen beim Bau neuer öffentlicher Trinkwasserbrunnen. Ziel ist es, die Versorgung mit kostenlosem Trinkwasser sicherzustellen, die Bedeutung des Trinkwasserschutzes zu vermitteln und gleichzeitig einen Beitrag zur Klimavorsorge zu leisten.

Ausgangslage

Mit zunehmenden Hitzeperioden steigt der Bedarf an frei zugänglichen Trinkwasserstellen. Oft fehlen jedoch die finanziellen Mittel, um öffentliche Trinkbrunnen einzurichten und dauerhaft zu betreiben. Das Sonderprogramm schließt hier eine wichtige Lücke, indem es Kommunen gezielt bei der Finanzierung unterstützt.

Umsetzung

Gefördert wird der Bau von Trinkbrunnen im öffentlichen Raum, insbesondere an gut frequentierten Plätzen und Wegen. Die Förderung beträgt 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (max. 10.000 € pro Projekt) und umfasst neben der Installation des Brunnens auch eine verpflichtende Informationstafel zu Herkunft, Wert und Schutzbedürftigkeit des Trinkwassers. Das Programm trägt zur Klimaanpassung bei, indem es bei zunehmenden Hitzeperioden für eine sichere und kostenfreie Wasserversorgung sorgt, CO₂-Emissionen durch vermiedene Getränkelogistik reduziert und Plastikmüll vermeidet. Die Laufzeit ist vorerst bis Ende 2028 angesetzt, die Brunnen müssen mindestens 12,5 Jahre betrieben und gewartet werden.


Förderung

Das Projekt hatte eine Laufzeit vom 27. Mai 2024 bis 30. November 2025. Gefördert wurde es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit Begleitung durch das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes im Rahmen der Fördermaßnahme LIFT-Transformation (Leistungssteigerung und Innovationsförderung im Tourismus).