Wer eine saugende Zecke entdeckt, sollte diese schnellstmöglich mit einer Pinzette, Zeckenkarte oder Zeckenzange entfernen. Je länger eine Zecke saugt, desto höher ist das Risiko, sich mit Krankheitserregern wie Borreliose-Bakterien zu infizieren. Beim Wandern sollte man daher immer mit einem Hilfsmittel zur sicheren Zeckenentfernung ausgestattet sein. Unabhängig davon, welches Hilfsmittel verwendet wird, ist folgende Technik relevant:

  • Die Zecke möglichst hautnah greifen und langsam entfernen, ohne das Tier zu quetschen. Dabei die Zecke nicht drehen. Keine Panik, wenn Teile der Zecke in der Haut verbleiben. Sie werden vom Körper abgestoßen
     
  • Auf die Anwendung von Alkohol, Öl und Klebstoff verzichten. Die Zecke wird dadurch irritiert und kann „erbrechen“. Die Krankheitserreger gelangen dadurch schneller ins Blut. 
     
  • Nach dem Entfernen der Zecke die Einstichstelle desinfizieren und anschließend aufmerksam beobachten.  
     
  • Zudem sollte die Zecke nach erfolgreicher Entfernung unter einem festen Gegenstand, z.B. einem Glas oder Stein, zerdrückt werden.  
     

Wichtig: Nach einem Zeckenstich kann es bis zu 28 Tage dauern, bis eine Wanderröte sichtbar wird. Sollte die Einstichstelle heiß werden, schmerzen und pochen oder grippeähnliche Symptome wie Fieber oder Gliederschmerzen auftreten, ist umgehend ein Arzt zu kontaktieren.

Zecken entfernen? Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in Bildern.

Mit freundlicher Unterstützung der Pfizer Pharma GmbH.