Impfen ist der beste Schutz, denn die FSME-Viren werden beim Stich einer infektiösen Zecke sofort übertragen. Kinder können bereits ab dem Alter von einem Jahr gegen FSME geimpft werden. Mit dem Aufbau des Impfschutzes beginnt man idealerweise bereits im Winter. Für diesen werden mehrere Impfungen in einem festgelegten Zeitraum über mehrere Monate benötigt. Danach erfolgt eine regelmäßige Auffrischung. Wer kurzfristig einen Impfschutz benötigt, kann die Schnellimmunisierung nutzen. So kann innerhalb weniger Wochen ein Impfschutz für die aktuelle Saison aufgebaut werden. Hierzu lässt man sich am besten von seinem Arzt beraten.

Wer sollte sich laut Ständiger Impfkommission (STIKO) gegen FSME impfen lassen?

  • Jeder, der in einem sogenannten FSME-Risikogebiet wohnt oder dorthin reist und vor Ort mit Zecken in Berührung kommen kann. Die Kosten hierfür übernimmt die Krankenkasse.
  • Personen, die ihre erste und zweite Teilimpfung erhalten haben. Denn für einen vollständigen Impfschutz sind mehrere Impfungen nötig.
  • Menschen, die bereits gegen FSME geimpft sind. Bei ihnen sollte in regelmäßigen Abständen von 3 bzw. 5 Jahren eine Auffrischungsimpfung erfolgen.

Vorsorgemaßnahmen gegen Zeckenstiche

Da Zecken neben FSME-Viren und Borreliose-Bakterien weltweit mehr als 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen können, ist es besser, sich gar nicht erst stechen zu lassen. Bewährte Vorsorgemaßnahmen sind: 
 

  • Helle und lange Kleidung: Sie erschwert den Zecken den Zugang zur Haut, und die dunklen Spinnentiere können entdeckt und entfernt werden, bevor sie zustechen. 
     
  • Anti-Insektensprays aus der Apotheke mit einem Wirkstoff gegen Zecken können helfen, die Parasiten einige Zeit auf Abstand zu halten. 
     
  • Gründliches Absuchen nach jedem Aufenthalt im Grünen: insbesondere die Kniekehlen und Armbeugen sowie Bauch-, Brustbereich und Schritt kontrollieren. Bei Kindern ist zudem aufgrund ihrer Körpergröße der Kopfbereich gefährdet.

Die ZeckTag-App – mobile Zeckenvorsorge für unterwegs

Mit der ZeckTag-App (Android/iOS) sind Tipps zu Vorsorgemaßnahmen und Zeckenentfernung sowie der Zeckenwarner immer unterwegs dabei. Mit dem Zeckenwarner lässt sich nachvollziehen, ob am aktuellen Standort ein Zeckenstich gemeldet wurde. Datum und Ort eines Zeckenstichs sowie Symptome, bspw. Schwellungen und Rötungen, wie z. B. die für Borreliose-typische Wanderröte, können anhand von Bildern und Notizen im Stichtagebuch festgehalten werden. Zudem lässt sich mit ZeckTag herausfinden, ob sich eine Wanderroute in einem FSME-Risikogebiet befindet. Eine weitere äußerst hilfreiche Funktion: Um den nächsten Impftermin nicht zu verpassen, kann man sich von der ZeckTag-App daran erinnern lassen. 

Die ZeckTag-App – der perfekte Begleiter für den nächsten Wanderausflug

Mit freundlicher Unterstützung der Pfizer Pharma GmbH.