In den sogenannten FSME-Risikogebieten besteht ein höheres Risiko, durch einen Zeckenstich mit dem FSME-Virus angesteckt zu werden. Das Robert Koch-Institut erklärt einen Stadt- oder Landkreis zum Risikogebiet, wenn dort innerhalb von fünf Jahren eine bestimmte Anzahl FSME-Erkrankungen pro Einwohner gemeldet wurden. Doch auch außerhalb der Risikogebiete gibt es infizierte Zecken, die das Virus übertragen können.

FSME in Deutschland

Insgesamt werden in Deutschland 169 Land- und Stadtkreise als FSME-Risikogebiete ausgewiesen. Dazu zählen große Teile Bayerns, Baden-Württembergs sowie Teile Hessens, Sachsens und Thüringens. Einzelne Risikogebiete befinden sich zudem in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen. Seit März 2021 gibt es mit dem Stadtkreis Dessau-Roßlau das erste Risikogebiet in Sachsen-Anhalt.1

 

In Deutschland gibt es insgesamt 169 FSME-Risikogebiete.

FSME in Europa

Gut zu wissen: Das FSME-Virus ist auch in anderen Teilen Europas verbreitet. Zu den betroffenen Ländern zählen unter anderem Schweden, die Schweiz, Österreich, Estland, Finnland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Russland, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, die Ukraine und Ungarn 2

Das FSME-Virus ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Teilen Europas verbreitet.

1 Robert Koch-Institut: FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: Januar 2021). Epid Bull 2021; 9: 3-20.

2 zecken.de: FSME-Risikogebiete in Europa, zuletzt aufgerufen: 16.07.2021.

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