Die Zahl der durch Zeckenstiche verursachten Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Infektionen ist im Jahr 2020 auf Rekordhöhe gestiegen. Auch die Zahl der innerdeutschen FSME-Risikogebiete stieg weiter. Beim bevorstehenden Wanderurlaub ist daher Vorsorge wichtig. Denn Zecken halten sich an keine Abstandsregeln, obwohl sie Überträger gefährlicher Krankheitserreger wie z. B.  Frühsommer-Meningoenzephalitis-(FSME-)Viren sein können. FSME ist eine Erkrankung der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems, die nicht mit Medikamenten heilbar ist. Durch Impfen kann man sich vor FSME schützen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt den FSME-Impfschutz allen Menschen, die in den FSME-Risikogebieten mit Zecken in Kontakt kommen können.

Eine repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag von Pfizer belegt: Mehr als die Hälfte der Deutschen (64 Prozent) ist sich des Risikos bewusst, bei einem Urlaub in Deutschland von einer Zecke gestochen werden zu können. Doch nur 10 Prozent denken vor der Abreise an die Impfvorsorge.[1] „Impfen ist der beste Schutz vor einer FSME-Erkrankung. Selbst ein kurzer zweistündiger Wanderausflug in zeckenexponierten Gebieten kann ausreichen, um sich zu infizieren“, erklärt Zeckenexperte Prof. Dr. Gerhard Dobler. „Ich empfehle daher, den eigenen Impfstatus zeitnah beim Hausarzt zu überprüfen und sich bei Bedarf impfen zu lassen.“ Für die aktuelle Saison kann durch ein schnelles Impfschema bereits innerhalb von wenigen Wochen ein FSME-Impfschutz aufgebaut werden. Um in den folgenden Jahren geschützt zu sein, muss die Grundimmunisierung abgeschlossen sein und der Impfschutz regelmäßig aufgefrischt werden. In Zeiten überlasteter Hausärzte bzw. Hausärztinnen können Eltern nicht nur den FSME-Impfschutz ihrer Sprösslinge, sondern auch ihren eigenen bei Kinderärzten bzw. Kinderärztinnen erhalten und auffrischen lassen. Wichtig: Die STIKO empfiehlt, dass vor und nach den Corona-Impfungen jeweils zwei Wochen lang keine anderen Impfungen durchgeführt werden. Da Zecken noch weitere Krankheitserreger, wie z. B. Borreliose-Bakterien (Borrelien), übertragen können, sollte man zusätzlich lange Kleidung tragen und Anti-Zeckensprays benutzen. Wichtig ist zudem, den eigenen Körper nach jedem Aufenthalt im Grünen gründlich nach den Blutsaugern abzusuchen.


 

[1] Umfragebedingungen: Das Meinungsforschungsunternehmen Civey hat im Auftrag von Pfizer Pharma GmbH 5.000 Personen zwischen dem 23.02. und dem 01.03.2021 befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liegt bei 2,5 Prozent.

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Mit freundlicher Unterstützung der Pfizer Pharma GmbH.