Digitale Karte oder Papierkarte? Beide haben Vor- und Nachteile. Was passt für Sie am besten?

Eine gedruckte Karte bietet den Vorteil, dass sie keine Batterien braucht und bei einem Sturz nicht gleich kaputt geht. Zudem bietet sie eine gute Übersicht, sodass man einen besseren Überblick vom jeweiligen Wandergebiet erhält. Wollen mehrere Personen, beispielsweise bei einer Rast, sehen, wie der Weg weitergeht und welcher Berg sich vor ihnen erhebt, ist dies mit einer Papierkarte wesentlich leichter und einfacher als mit dem Smartphone oder dem GPS-Gerät, dessen Display nur ca. 10 cm Durchmesser hat.

GPS-Geräte und Smartphones haben den Vorteil, dass man damit, dank GPS, stets weiß, wo man sich gerade befindet und die genaue Position immer abrufbar ist. Außerdem ist es mit diesen Geräten auch möglich, sich navigieren zu lassen, um von A nach B zu kommen. Somit ist es nicht notwendig, ein guter Kartenleser zu sein. Ob dies tatsächlich von Nutzen ist, wenn man sich in der ruhigen Natur bewegen und einfach mal abschalten möchte, sei dahingestellt. Ein weiterer Vorteil ist es, dass am PC geplante Touren leicht auf ein GPS-Gerät oder Smartphone übertragen werden können, denn somit hat man sie immer dabei.

Im Grunde muss jeder für sich selbst herausfinden, ob es ihm lieber ist, mit einer Papierkarte oder einem Smartphone/GPS-Gerät auf dem Weg zu sein. Beides ergänzt sich auf jeden Fall sehr gut, vereint all die Vorteile und minimiert somit mögliche Nachteile.

„Im Hochgebirge würde ich mich in keinem Fall nur auf ein GPS-Gerät verlassen. Da vertraue ich lieber meiner Papierkarte und meinen Fähigkeiten, eine Karte lesen zu können.“
Michael Schröder, Geschäftsführer/CEO KOMPASS Karten GMBH